Unser Bio Besteck ist eine umweltfreundliche Plastikalternative. Hergestellt aus natürlichem biobasiertem Material (Milchsäure) eignet sich der künstlich hergestellte Bio-Kunststoff optimal für die Herstellung von Einweggeschirr und -besteck.

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Plastikalternative: Umweltfreundliche Bio Besteck aus biobasiertem Material (CPLA)

Bio Besteck aus biobasiertem Kunststoff – zu 100 % biologisch abbaubar

Der biobasierte Kunststoff CPLA eignet sich optimal für die Herstellung von umweltfreundlichem Einwegbesteck. Dabei ist das Bio Besteck zu 100 % biologisch abbaubar. Das liegt darin begründet, dass CPLA aus Rüben und Mais gewonnen wird. Obgleich CPLA aussieht wie Plastik und genauso robust ist, wird CPLA eben nicht auf Rohölbasis hergestellt, sondern basiert auf nachwachsenden Rohstoffen.

Plastikmüll: Umweltverschmutzung durch Einwegbesteck

Einst galt die Erfindung von Plastik als innovativer Durchbruch, um verschiedenste Materialien herzustellen. Zu finden ist Kunststoff heute überall: Im Haushalt, in Geschäften, im Büro, in Firmen und im Auto. In Form von Mikroplastik hat sich Kunststoff verselbstständigt. Durch Autoabrieb entstehendes Mikroplastik beispielsweise, atmen wir es sogar täglich ein.

Insbesondere im professionellen Bereich und der Gastronomie ist Plastikgeschirr wie Teller, Schalen und Boxen für den Take-Away das gängige Verpackungsmaterial. Und auch das dazugehörige Plastikbesteck gehört zum Standartrepertoire von Imbissbuden, Restaurants, Fastfood-Ketten und Lieferdiensten. Ist schon einmal jemand auf die Idee gekommen, die klassische Pommes-Currywurst in der Lieblingsimbissbude mit einer mitgebrachten Edelstahlgabel zu essen? – Eben.

Löffel, Messer und Gabel werden als Plastikbesteck meist nur wenige Minuten benutzt und landen schließlich direkt im Müll. Der Ressourcenverbrauch und die Nutzung stehen dabei in keinerlei Verhältnis. Die Wegwerfmentalität und der steigende Konsum haben verheerende Folgen.

In Deutschland wird nur etwa 43 % unseres Plastikmülls recycelt. Der Rest wird in großem Stil in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Weltweit ist Plastikmüll zu einem unüberschaubaren Problem geworden. Um Kosten für die Entsorgung zu sparen oder weil Länder nicht über entsprechende Mittel hierfür verfügen, gelangen nach Schätzungen des WWF jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen Verpackungsmüll aus Plastik ins Meer.

Einwegbesteck und Co aus Plastik: Gefahr für die Umwelt

Hunderte Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr in unsere Ozeane und damit in unsere Umwelt. Die einstige Errungenschaft ist heute zu einem globalen Problem geworden. Erst einmal im Meer angelangt, zersetzt Plastik sich nicht einfach. Insbesondere bei Einwegprodukten wie Verpackungen und Besteck ist erschreckend, in welchem Verhältnis der Verbrauch von Ressourcen bei der Herstellung, Nutzungsdauer und Zersetzung im Meer stehen. Die Wegwerfprodukte brauchen unter Umständen mehr als 400 Jahre, bis sie sich zersetzen.

Und auch die Zersetzung des Plastikmülls im Meer hat Folgen für die Umwelt. Mit der Zeit zerfällt Kunststoff in winzig kleine Teilchen, sogenanntes Mikroplastik. Außerdem werden während der Zersetzung giftige Inhaltsstoffe freigesetzt, die in unser Ökosystem gelangen.

Plastikmüll: Gesundheitliche Gefahren

Langzeitschäden von Mikroplastik für den Menschen sind zwar noch nicht ausreichend erforscht, Prognosen und Studien zahlreicher Wissenschaftler sind jedoch erschreckend. Die Toxine, die durch die Zersetzung von Plastik in unsere Umwelt gelangen und längst in unserer Nahrungskette angekommen sind, bergen folgende Gefahren für unsere Gesundheit:

  • Weichmacher: Durch sie wird Plastik überhaupt erst elastisch. Den oben bereits erwähnten Autoreifen, die zu den Hauptverursachern von Mikroplastik gehören, werden beispielsweise Weichmacher beigefügt. Wissenschaftler warnen davor, dass Weichmacher Unfruchtbarkeit, Krebs und ein verändertes Erbgut zur Folge haben können.
  • Bisphenol A (BPA): Die hormonell wirksame Chemikalie findet beispielsweise bei der Herstellung von Polycarbonat Verwendung. Sie ist die am meisten verwendete synthetische Chemikalie weltweit und kommt vor allem bei der Produktion von Verpackungsmaterialien zum Einsatz. Die Hormone können uns Menschen bereits in geringen Mengen Schaden zufügen. Fruchtbarkeitsschäden, Impotenz, Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen und Krebs werden von Forschern als mögliche Folgen genannt.

Mikroplastik ist zu einem festen Bestandteil unserer Umwelt geworden. Neben Wasch- und Reinigungsmitteln und Kosmetikartikeln, nehmen wir Mikroplastik auch durch Verpackungsmaterialien und Besteck aus Plastik zu uns. Durch Reifenabrieb atmen wir es sogar ein.

Grüne Einwegprodukte: Bio Besteck aus CPLA

Um dem immensen Plastikverbrauch Einhalt zu gebieten, kann jeder einen Beitrag dazu leisten. Da Einwegprodukte im Gastronomiebereich einen großen Teil des Plastikverbrauchs ausmachen, sind grüne Alternativen ein toller Anfang.

Bio Besteck aus CPLA ist eine umweltfreundliche Plastikalternative. Hergestellt werden Gabel, Messer und Löffel aus biobasiertem Material. Die Abkürzung CPLA steht für „crystallised Polyactid Acid“. Als Biopolymer fällt CPLA unter die Kategorie Bio-Plastik.

Der Bio-Kunststoff ist die kristallisierte Form von PLA, da PLA an sich nicht besonders hitzebeständig ist. Dadurch ist das Bio Besteck aus CPLA besonders robust und genauso funktional wie Plastikbesteck. Das schöne dabei: CPLA ist nicht wie herkömmliches Plastik erdölbasiert, sonder ein rein biobasiertes Material.

Bio Besteck aus  CPLA : 100 % biobasiert und biologisch abbaubar

CPLA ist aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt: aus Maisstärke oder Milchsäure, Talkpulver und einer Art Harz, das sich für verschiedene Zwecke nutzen lässt. Das Material ist äußerst hitzebeständig, dadurch können mit dem Bio Besteck wunderbar heiße Gerichte verzehrt werden.

Die Entsorgung von CPLA entspricht der EU-Norm 13432. Das bedeutet, dass das Bio Besteck innerhalb eines bestimmten Zeitraums und unter bestimmten Umweltbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) durch das Zutun von Mikroorganismen biologisch abbaubar ist. In industriellen Kompostierungsanlagen wird das biobasierte Material dann in bis zu 90% Wasser, CO2 und in Biomasse umgewandelt.

Da das EU-Plastikverbot für 2021 beschlossen ist und damit Einwegprodukte wie Plastikbesteck ab dem Jahr verboten sind, ist davon auszugehen, dass die Kompostierungsanlagen für Bio-Kunststoffe aufgerüstet werden.

Gelangt CPLA in unsere Umwelt, werden im Gegensatz zu herkömmlichem Plastik keine Giftstoffe und anorganischen Verbindungen an die Umwelt abgegeben. Bedenkt man, wie viel Plastik jährlich ins Meer gelangt, ist CPLA eine biobasierte, umweltfreundliche Lösung.